Borussia Dortmund hat den dauerhaften Abschied des belgischen Flügelspielers Julien Duranville offiziell bestätigt und damit das Kapitel des 20-Jährigen beim Bundesligisten beendet.
Duranville wechselt fest zu Olympique Lyon, wobei der französische Erstligist bekannt gab, dass der Belgier einen langfristigen Vertrag bis 2031 unterschrieben hat.
Berichten zufolge erhält Borussia Dortmund zunächst eine Ablösesumme von rund 5 Millionen Euro. Durch leistungsabhängige Bonuszahlungen könnte das Gesamtpaket auf bis zu 8,5 Millionen Euro ansteigen. Darüber hinaus sicherte sich der BVB eine Weiterverkaufsbeteiligung von 20 Prozent auf einen möglichen zukünftigen Transfergewinn von Lyon.
Duranville war im Januar 2023 von RSC Anderlecht nach Dortmund gewechselt und galt als eines der größten Nachwuchstalente Belgiens. Wiederkehrende Verletzungen sowie begrenzte Einsatzzeiten verhinderten jedoch, dass er sein volles Potenzial im Signal Iduna Park ausschöpfen konnte.
Nachdem er unter Cheftrainer Niko Kovač kaum Spielpraxis erhielt, verbrachte Duranville die Rückrunde der vergangenen Saison auf Leihbasis beim FC Basel, wo es ihm ebenfalls nicht gelang, sich dauerhaft einen Stammplatz zu erkämpfen.
Nun möchte der belgische Nationalspieler seine Karriere in Frankreich unter Lyon-Trainer Paulo Fonseca neu beleben. Nach Abschluss des Transfers erklärte Duranville, dass er den Weg der ehemaligen Lyon-Spieler Malick Fofana und Rayan Cherki einschlagen möchte, die sich beim französischen Traditionsverein hervorragend entwickelt haben.
Lyon genießt einen ausgezeichneten Ruf für die Förderung junger Talente und gilt als idealer Verein, damit Duranville seine Form wiederfindet und sein großes Potenzial entfalten kann. Der Flügelspieler betonte zudem, dass er die Interessen der Mannschaft stets über seine persönlichen Ziele stellen werde.
Mit diesem Neustart in der Ligue 1 erhält Julien Duranville die Chance, seine Karriere neu zu beleben und das außergewöhnliche Talent unter Beweis zu stellen, das ihn einst zu einem der vielversprechendsten Nachwuchsspieler Europas machte.



